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470 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in vier Kategorien um die WM-Titel gekämpft.

 

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Weltmeister Anatoly Vaisser und Clemens Werner

Bei den am 30. November zu Ende gegangenen „26. World Senior Chess Championships“ in Marienbad (Tschechien) erreichte FM Clemens Werner in der Kategorie Open 65+ den hervorragenden fünften Platz 5, punktgleich mit den vier Schachschwergewichten GM Anatoly Vaisser, GM Vlastimil Jansa, GM Evgeny Sveshnikov und IM Vladimir Zhelnin.

 

Mit 6 Siegen und 5 Remis blieb er in den 11 Runden ohne Niederlage und erreichte mit 8,5 Punkten den geteilten ersten Platz, nur durch die Sekundärwertung auf Platz 5 einsortiert.

 

Werner Clemens schreibt dazu auf seiner Facebook-Seite „Die erzielte Großmeisternorm, die es für Punktgleichheit mit dem Weltmeister Anatoly Vaisser gibt, wird mir zwar nichts nützen. Aber Marienbad war auch so eine Reise wert!“

 

Uns ist dieses Ergebnis jedenfalls einen Blick auf die Schlusstabelle wert! Im Open 65+ gab es 265 Teilnehmer aus 59 Nationen, darunter 8 Großmeister, 23 Internationale Meister und 35 Fide-Meister!

 

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Hans Werner Ackermann gewinnt den Seniorentitel mit 8,5 Punkten aus 9 Runden. Friedrich Baumbach wird Nestorenmeister, Evelin Nünchert holt den Damentitel.

 

Gutgelauntes Trio: Peter Rahls (3. und Nestoren-Vizemeister), Friedrich Baumbach (2. und Nestorenmeister) und neuer Titelträger Hans Werner Ackermann (1)

Gutgelauntes Trio: Peter Rahls (3. und Nestoren-Vizemeister), Friedrich Baumbach (2. und Nestorenmeister) und neuer Titelträger Hans Werner Ackermann (1)

Bei den „16. Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern“, die zum 8. Mal im Turnierhotel Binz-Therme auf Rügen stattfanden und mit 175 Teilnehmern und Teilnehmerinnen wieder Monate im Voraus ausgebucht war, gelang Hans Werner Ackermann – nach zweijährigem Gastspiel für Hansa Rostock jetzt wieder in der Heimat für Hansa Dortmund aktiv – ein souveräner Start/Ziel-Sieg.

 

Erst nach 7 erkämpften Siegen in Folge gab es in Runde 8 ein schonendes Remis gegen den Vorjahressieger und späteren Zweitplatzierten und Nestorensieger Friedrich Baumbach (SC Friesen Lichtenberg), als Großmeister im Fernschach eine lebende Legende. Im Vorjahr war diese direkte Begegnung in einem Zeitnotduell zugunsten des im Blitzmodus offensichtlich nervenstarken Friedrich Baumbach entschieden worden, was am Ende zu der Reihung „1. Baumbach, 2. Ackermann“ führte, beide mit 7,5 Punkten und knapper Buchholzentscheidung.  Dieses Jahr also nicht B vor A, sondern A vor B: „1. Ackermann 8,5 Punkte, 2. Baumbach 7 Punkte“.

 

Dahinter rangierten Peter Rahls (SK Zehlendorf, 7 Punkte) und Erich Krüger (SF Katernberg, 6,5 Punkte) auf den Plätzen 3 und 4, beide ebenfalls im Nestorenstatus.

 

Mit ebenfalls 6,5 Punkten folgten auf den Plätzen 5 bis 8 IM Heinz Liebert (USV Halle), Kurt Schreiber (TuS Dotzheim), Alfred Kotlar (SC Recklinghausen Altstadt) und Ihr Berichterstatter (Sportfreunde Katernberg), der sich nach schwachem Start noch nach oben arbeiten konnte.

 

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„So sehe ich es“, andere Meinungen werden auch erwähnt
 

Ich beginne mal ohne Titelfoto (später kommt noch was) und mit (Abschluss-)Kommentaren anderer. Zeitungsblogger sahen es am Ende so: Für die ZEIT am Ende des Tiebreak-Liveblogs: „Der Herausforderer Karjakin kratzte gehörig am Mythos des Weltmeisters. Doch mit einem wunderschönen Zug beendete Carlsen die WM.“ (unklar wer das geschrieben hat, sie waren ja zu dritt). Im letzten WM-Blog der FAZ wählte Alexander Armbruster die Überschrift „Carlsen hat’s verdient – trotz allem.“ Ich gehe mal davon aus, dass bei Blogbeiträgen der Autor die Überschrift wählt (bei Artikeln macht es wohl mitunter die Endredaktion).

 

Ein bisschen internationale Presseschau: Die französische Liberation schrieb (Überschrift und ein bisschen mehr) „Magnus Carlsen bouscule mais toujours roi. Le champion du monde norvégien a conservé son titre mais le Russe Sergueï Kariakine lui a mené une vie beaucoup plus dure que prévu. … que ce fut laborieux alors que l’on attendait une victoire écrasante du Norvégien !“ [Magnus Carlsen stolpert aber bleibt König. Der norwegische Weltmeister behält seinen Titel, aber der Russe Sergei Karjakin machte ihm das Leben viel schwerer als prognostiziert. … was war es doch mühsam, wobei man einen eklatanten Sieg des Norwegers erwartet hätte!] Tendenz insgesamt: abgesehen vom recht zufälligen Schlussakkord ein eher glanzloser Sieg für Carlsen.

 

Dank an Europe Echecs für die französische Presseschau (alle 16 Links werde ich mir nicht reinziehen), dafür auch – repräsentativ für andere – ihr WM-Abschlusstweet auf Englisch: „Good News for Chess: Defending is not enough to get a World Chess Championship Title and Magnus Carlsen retains his crown!“ [Gute Nachricht für das Schach: Verteidigen reicht nicht, um Weltmeister zu werden und Magnus Carlsen behält seine Krone!]. Das – Karjakin hat nur verteidigt, das war seine Matchstrategie – wird oft behauptet, ebenso dass (Team) Carlsen eröffnungsmässig VIEL besser vorbereitet war. Beides werde ich später kommentieren. Zunächst die 12 Partien mit klassischer Bedenkzeit nochmals im Schnelldurchlauf:

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„Aachen trifft in der Bundesliga auf Bremen und Hamburg“ liest der Kaiserstädter und fragt sich, ob Alemannia Aachen heimlich aufgestiegen ist. Nein, natürlich nicht, was im Fußball momentan undenkbar ist, wird kommendes Wochenende im Schach Realität

 

GM Alexander Donchenko

GM Alexander Donchenko

Aachen. Es soll eine große Sache werden. Am Doppelspieltag in der Aula des Einhard-Gymnasiums, spielt der Schachverein DJK Aufwärts Aachen am Samstag, ab 14 Uhr, gegen Bremen und am Sonntag, ab 10 Uhr, gegen Hamburg. Eine Bundesligapremiere für das Team, das 1953 aus einer liveMessdiener-Verbindung hervorgegangen ist und traditionell immer noch am Kirberichshofer Weg, in der OT St. Josef beheimatet ist. Traditon ist das Eine, Bundesliga das Andere und eine echte Herausforderung für die Denksportler. „Natürlich ist die 1. Bundesliga eine ganz andere Luft“, so Peter Jansen, der sich quasi als Mädchen für alles um die Geschicke der ersten Bretter im Verein kümmert und gegen die Nordlichter „alles andere als einen Spaziergang“ erwartet.

 

Ein Spaziergang ist die 1. Bundesliga per se nicht. Vier von 16 Mannschaften steigen ab. Vor dem kommenden Spieltag ist die DJK viertletzter und somit im Abstiegskampf involviert. Aber noch ist nicht aller Tage Abend und während der Achte Hamburg außer Reichweite erscheint, kommt mit den Bremern ein zurzeit punktgleiches Team nach Aachen. Nach dem äußerst schwerem Auftaktprogramm wird Bremen vermutlich ein Team mit einem Schnitt um die 2.600 ELO in die westlichste Großstadt Deutschlands entsenden. Von der ELO-Zahl – ein Gradmesser an dem jeder Schachspieler gemessen wird – liegen beide Nordlichter vorn, „aber wir haben eine junge Mannschaft am Start, die bis zur letzten Figur kämpft und ein Remis nur als letztmögliche Option sieht“, gibt sich Peter Jansen kämpferisch.

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

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jugendschach-ausgabe-10-2016-titelseite-webDer größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 136. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 136. Kombiecke, dieses Mal unter dem Motto Mit dem Rücken zur Wand.

 

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Meisterturnier: 138 | Hauptturnier: 124 | Amateurturnier: 104 | Seniorenturnier: 40.

 

Hinter dem ersten Adventstürchen am 01. Dezember hat sich die Zahl 406 versteckt: das 26. ESF (Erfurter Schachfestival) darf zum jetzigen Zeitpunkt mit 406 fast genau so viele Voranmeldungen begrüße88_hoteln als in der Vorjahresauflage (408) – & das noch ganze 3 1/2 Wochen vor Turnierbeginn. Die einzelnen Turniere sehen aktuell wie folgt Spieler*innen aus 10 Nationen am Start:

 

Die Kapazitätsgrenze rückt näher … & wie geht’s jetzt weiter?

 

Noch sind Anmeldungen möglich – solange bis an dieser Stelle ein Anmeldestopp verhängt & das Onlineanmeldeformular vom Netz genommen wird.
Derweil sind die im Radisson Blu eintreffenden mit Preisen prall gefüllten Pakete (mit altbewährten als auch neuen Ideen) erste Vorboten des Festivals … welches in Bälde zu einem kurzzeitigen Anstieg der Bevölkerungszahl der Thüringischen Landeshauptstadt um 2 ? führen wird.
Freuen wir uns auf das 26. Erfurter Schachfestival – denn das wird SPITZE !

Turnierseite

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Karjakin gab ihm genug Tiebreak-Geburtstagsgeschenke

 

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Tiebreak

Das (Untertitel) ist, obwohl es stimmt, vielleicht etwas zu Kurz und Knapp. Man kann es auch so zusammenfassen; Am 30.11.2016, seinem 26. Geburtstag, war Magnus Carlsen der bessere Schnellschachspieler – nicht perfekt, aber er hat besser und auch schneller gespielt als Sergey Karjakin. Die Doppelkategorie „WM“ und „Schnellschach“ bedeutet nicht, dass ich hier über die Schnellschach-WM berichte – die gibt es erst an/nach Weihnachten in Katar. Nein, Thema heute ist der Schnellschach-Tiebreak in New York nach zuvor 12 Partien mit klassischer Bedenkzeit. Das reichte nicht, um einen Sieger zu ermitteln, nun reichten vier Schnellpartien. Blitzen mussten sie nicht, und auch für Mitteleuropäer war es zu noch relativ normaler Zeit (gegen 1:00 nachts) vorbei.

 

In New York hätte Carlsen wohl auch nach noch zehn Blitzpartien und dannpartien Armaggedon seinen Geburtstag (und eventuell den WM-Titel) noch im November feiern können, aber ich hätte dann wohl nicht live durchgehalten – auch bei den US-Wahlen liess ich mich am nächsten europäischen Morgen (unangenehm) überraschen.

 

Wieder eine (provokativ-)kurze Zusammenfassung der vier Schnellpartien. Erste Partie: nix los, remis. Zweite Partie: Carlsen bekam (mindestens) ein Geburtstagsgeschenk, die hat er dann zwar ausgepackt aber doch nicht akzeptiert – remis, dabei ein Beitrag zur Endspieltheorie. Dritte Partie: Carlsen bekam noch ein Geburtstagsgeschenk, diesmal war er einverstanden – Vorteil Carlsen und beim anschliessenden Matchball hatte er Aufschlag (Weiss). Vierte Partie aus Karjakins Sicht: Mit Schwarz auf Gewinn spielen wenn dem Gegner remis reicht ist nicht einfach – er versuchte alles und dann endete die WM mit einem bombastischen Schlussakkord von Carlsen.

 

Fotoquellen: diesmal vor allem vom russischen Schachverband (u.a. das Titelfoto), ausserdem Turnierseite (Fotografin Maria Yassakova) und einige andere Quellen. Hmm, nach der Entscheidung in New York war für mich zunächst Bettzeit, dann war ich ‚ewig‘ (oder jedenfalls länger als geplant-beabsichtigt) damit beschäftigt, Material zu sammeln und auszuwählen.

 

TurnierseiteRückblick WM 2014WM-Buch 2016

 

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Setzt Baden Baden seine Stars ein?

 

Am 03. und 04. Dezember finden die 5. und 6. Runde der Saison 2016/17 statt. Die Augen richten sich nach Hockenheim. Dort empfängt der Gastgeber die OSG Baden-Baden zum Kampf um die Tabellenspitze. Neben Hockenheim sind Aachen, Dresden und Mülheim Gastgeber des livekommenden Doppelspieltags. Wir haben alle Infos zu den Kämpfen der 5. und 6. Runde im folgenden

Levon Aronian (Eine Zeichnung von Nette Robinson)

Levon Aronian (Eine Zeichnung von Nette Robinson)

Beitrag aufbereitet.

 

In der letzten Doppelrunde des Jahres 2016 steht ein absoluter Leckerbissen auf dem Programm. Der SV Hockenheim trifft zu Hause auf die OSG Baden-Baden. Beide Teams überzeugten im Verlauf der bisherigen Saison und liegen mit voller Punktzahl an der Spitze der Tabelle. Baden-Baden geht als Favorit ins Rennen, doch Hockenheim kann in voller Aufstellung dem Titelaspiranten Nr. 1 gefährlich werden. Es hängt viel davon ab, ob die Rennstädter ihre Top-Bretter Evgeny Tomashevsky, Logo_SchachbundesligaNikita Vitiugov und Baadur Jobava für diesen Kampf zusammenbekommen. Auf der anderen Seite wäre es schön, solche Kracher wie Caruana, Vachier-Lagrave, Aronian oder Anand am Brett sitzen zu sehen.

 

Im Reigen dieser Weltklasseleute stehen Griesheim und Speyer-Schwegenheim fast schon Spalier. In der Auseinandersetzung gegeneinander kämpfen diese Teams um Punkte gegen den Abstieg. Insbesondere Griesheim sollte langsam anfangen zu gewinnen, um den Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß werden zu lassen. Die Zuschuer vor Ort erwartet ein volles Programm. Das Fernsehen hat sich angekündigt, die Partien werden live kommentiert und am Sonntag gibt es ein Simultan mit einem starken Großmeister, wie man der Pressemitteilung von Dieter Auer entnehmen kann.

 

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Magnus Carlsen bleibt Weltmeister. In der 4. Partie fiel die endgültige EntscheidungNiclasHuschenbeth.

 

Magnus Carlsen machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk, er wurde gestern 26 Jahre alt, indem er im Tiebreak seinen Herausforderer Sergey Karjakin mit 3:1 besiegte. Der machte Carlsen allerdings das Leben schwer. Im Tiebreak war Carlsen stets am Drücker. Mit einem fantastischen Zug in der 4. Runde des Tiebreaks beendete Carlsen den Krimi und krönte seine Leistung. Niclas Huschenbeth kommentiert launig den Tiebreak mit seinen spannenden Momenten.

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Carlsen wollte es so (zwölfte Partie), für beide ist es ein Erfolgserlebnis?

 

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Ich beginne wieder mit einer ganz kurzen Zusammenfassung der vier letzten Partien. Neunte Partie: Karjakin war nahe am 2-0 (bzw. 5,5-3,5), dann wurde es remis. Zehnte Partie: Carlsen konnte ausgleichen, vor allem zu dieser Partie später mehr. Elfte Partie: Plusremis für Carlsen mit Schwarz, aber den Regeln entsprechend bekamen dafür beide jeweils einen wliveeiteren halben Punkt. Zwölfte Partie: Carlsen wollte ein Weissremis, Carlsen bekam ein Weissremis. (Dreizehnte bis sechzehnte und eventuell weitere Partien: bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt)

 

Das Titelbild (Max Avdeev, Quelle Turnierseite) zeigt mal wieder Magnus Carlsen und Sergey Karjakin, ausserdem Pamela Wasserstein und Ilya Merenzon – immer dabei, immer entspannt und gut gelaunt (ist schliesslich sein Beruf bei AGON). Wer ist Pamela Wasserstein? „Chief executive of New Yorker magazine“ – derlei Prominente durften bei der WM jeweils einen Zug lang mitspielen. Das ist der Beginn der zwölften und, wie sich später herausstellte, noch nicht letzten Partie. Es wurde eher Wasser (Isklar wird schliesslich auch ständig fotografiert) als Stein – lag nicht an Wassersteins 1.e4, sondern an Carlsens 5.Te1.

 

Andere Fotos teils von der Turnierseite, teils (dann ausdrücklich erwähnt) vom russischen Schachverband. Da die Leser wohl inzwischen wissen, dass Carlsen und Karjakin spielen sowie wer sie jeweils sponsort und auch genug Isklar-Wasserflaschen gesehen haben, zeige ich diesmal vor allem andere die, warum auch immer, ebenfalls in New York waren und vielleicht noch sind.

 

TurnierseiteLivestreamRückblick WM 2014LIVE-Blog auf ZEIT-ONLINEZEIT-ONLINE vor Ort

 

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Die WM in New York ist auch eine großartige Werbung für das Schach im Allgemeinen. Beinahe täglich berichtet das Fernsehen, beispielsweise im Morgenmagazin, über das Ereignis. Heute besonders lange, war doch Herbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes zu Gast und gab dem Moderator Peter Großmann fachkundig Auskunft.

 

Weitere Videos von der WM

Fragebogen mit Fernando Offermann in der neuesten Ausgabe der Schachzeitschrift Schach

 

… hat im Novemberschachtitel_ticker die Koordination der ChessBase-Nachrichten in deutscher, englischer und spanischer Sprache in Hamburg übernommen. Anfang der Neunziger war Offermann, der in Buenos Aires geboren wurde und in Ratzeburg, Lehmrade, Lübeck und Berlin aufwuchs, einer der ersten Online-Redakteure Deutschlands und hat sich seitdem bei Tageszeitungen auf den Nachrichtenjournalismus spezialisiert; Themenschwerpunkte Internet-Wirtschaft und Kultur. Am liebsten spielt der 49-Jährige mit einer DWZ von 2100+ Blitzschach mit Freunden in der Kneipe oder bei den SF Berlin in der Oberliga. Offermann ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

 

1. Wo möchten Sie im Moment gerne sein? In der Redaktionsstube von Rudolf Teschner im Jahre 1985, der in Berlin die Deutsche Schachzeitung gemacht hat. Ich würde ihm dabei zuschauen, wie er das Magazin redaktionell leitet und an den Texten arbeitet. Sätze wie »Tal fackelt nicht lange« machen Teschner für mich unverwechselbar. Er war nicht laut, seine Texte auch nicht. Aber ich mochte seine Arbeit. Die von ihm herausgegebenen Reclam-Bände mit Meisterpartien vermitteln seinen Stil recht gut

 

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Man nennt es das Spiel der Könige. Es fasziniert Millionen auf der ganzen Welt und gilt als Sport sowie Kunst. Aber was macht das Schachspiel eigentlich aus? Diese zehn Gründe zeigen, weshalb das klassische Brettspiel so populär ist – Ein Beitrag von Emanuel Schiendorfer

 

Spielen Sie noch nicht Schach? Ich hoffe, dass dieser Blogbeitrag Sie von den Vorzügen des königlichen Spiels überzeugt. Ich beherrsche die Schachregeln seitdem ich ca. fünf Jahre alt bin und162 habe es nie bereut, im Gegenteil ziehe ich im Alltag nutzen daraus.

 

Wie Sie während dem Lesen des Textes merken werden, sprechen deutlich mehr als zehn Gründe für das Schach. Ein Titel wie «24 Gründe warum…» erschien mir aber zu abgedroschen. Egal, kommen wir zur Sache!

 

1. Geselligkeit

 

Als Schachspieler lernen Sie interessante Persönlichkeiten kennen. Vor allem wenn Sie an Turnieren teilnehmen, in einen Verein eintreten oder sich im örtlichen Park messen. Aber gilt das nicht für alle Freizeitbeschäftigungen? Nein, nicht in dem Masse. Denken Sie nur einmal an Golf.

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Der reisende Raphael kam, zog und siegteundsiegteundsiegte … – Ein Beitrag von Ralf Mulde

 

Raphael Rehberg

Raphael Rehberg

Natürlich hat es das schon einmal gegeben. Eine Turnierserie, die Anfang November 2001 startete, hat schon (fast) alles erlebt, obwohl das organisierende Team rund um Dr. Dirk Jordan personell konstant blieb. Aber etwas wirklich ausragend Besonderes ist es schon, so ein Sieg mit glatten 100% in der schwierigen A-Gruppe (Ratingkorridor: 2101 – 2300).

 

Dieses Kunststück mit „fünf aus fünf“ gelang nun Raphael Rehberg beim Advents-Turnier der DSAM in Magdeburg. Er spielt für Lok Brandenburg, hissste schon zuvor mit Turnierleistungen wie 2473 (Lichtenberg) oder 2553 (Wildau) eine klar sichtbare Signalflagge, und in genau diesem Stil ging es der Go-Experte (Lasker lässt grüßen) dann eben auch in Magdeburg an. Raphael Rehberg wurde im Juli 1989 in Rheda-Wiedenbrück geboren und ist nun, kurze Zeit später, Student der TH Brandenburg. Auch das Fernsehen zeigte sich interessiert und interviewte so fleißig, wie es eben bei einer Deutschen Meisterschaft so ist.

 

Sonderbares geschah während des Turniers auch anderswo. Nicht nur in den fernen USA, wo sich in einem Kurz-Wettkampf die Herren Carlsen und „Car Jack“ Karjakin übten, sondern auch bei den Kickern, wo in der regional hoch bedeutenden Begegnung Magdeburg – Halle das bröselige (neue!) Stadion auch wegen der gewöhnlich rhythmisch hüpfenden Zuschauer knapp vor der Absage stand. Die stets sozialen, deutschen Amateur-Schachspieler zeigten sich gewohnt solidarisch und auferlegten sich ein freiwilliges Hüpfverbot im Turniersaal. Magdeburg siegte 1-0. Turnierseite

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Urii Eliseev (29.7.1996-26.11.2016), Mark Taimanow (7.2.1926-28.11.2016)


 
Nein, das WM-Match ist noch nicht (zu Ungunsten von Karjakin) entschieden – da gibt es heute (Montag) abends noch eine Partie, eventuell dann noch Verlängerung am Mittwoch. Darüber wird es natürlich noch mindestens einen Artikel geben, Thema heute sind zwei Todesfälle mit kleinen Gemeinsamkeiten und grossen Unterschieden. Beide waren russische Schachgrossmeister, beide starben Ende November 2016 – der eine in Moskau, der andere in St. Petersburg.

 

Die offensichtlichen Unterschiede: Urii Eliseev, im Westen wohl relativ unbekannt, starb jung und plötzlich, wenn auch (für Insider die sein anderes Hobby kannten) vielleicht nicht total unerwartet. Mark Taimanow, überall bekannt, erreichte das gesegnete Alter von 90 Jahren – in diesem Alter sterben ist nie unerwartet, und offenbar war er zuletzt schwer krank.

 

Ich beginne mit dem chronologisch ersten und schockierenden Fall, Titelbild also Urii Eliseev (wer die für mich kuriose deutsche Schreibweise bevorzugt: Juri Michailowitsch Jelissejew). Beide Fotos vom russischen Schachverband. Beide Nachrufe eher kurz und knapp – ich betrachte mich nicht als allzu kompetent und habe („Doppeldrohung“ Vereinsabend und zwölfte WM-Partie in New York) auch nicht viel Zeit um zu recherchieren.

 

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Zwei Studenten der Uni Hannover wollen dass Schach auf dem gesamten Gelände der Uni verboten wird.

 

Schach ist ein intellektuell und allseits beliebter Zeitverteib auf der ganzen Welt. Der Großmufti von Schess-1485294_1920audi-Arabien will Schach verbieten lassen, weil durch das Spiel die Gläubigen vom Gebet abgelenkt werden.

 

Auf der Vollversammlung der Uni Hannover tauchte vor ein paar Tagen ein Antrag auf: Zwei Studenten wollten das Schachspielen an der Uni verbieten lassen. Ein ironischer Scherz oder dumme Wirklichkeit? Aber lesen Sie selbst.

 

Antrag an die studentische Vollversammlung am 16.11.2016 Antragssteller*: M. E. (Pflanzenbiotechnologie) und O. T. (Master Lehramt Ma/Ch)

 

Die studentische Vollversammlung möge beschließen: Das Schachspiel ist auf dem gesamten Gelände der Leibniz Universität Hannover ausnahmslos verboten. Alle Studierenden* sind dazu aufgefordert dafür zu sorgen, dass Zuwiderhandelnde* weinend das Gelände verlassen.

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Carlsen schiesst ein Tor – es ist ein Eigentor

 

Der nächste Zwischenbericht war ohnehin nach acht von (höchstens oder auch mindestens) zwölf Partien geplanpress-conference-game-5-polina-gurtovayat, nun ist er – angesichts der dramatischen achten Partie – „Pflicht“. Wieder werde ich auf die Partien nur etwas eingehen – mit tagesaktueller Berichterstattung und GM-Kommentaren anderswo kann ich ohnehin nicht konkurrieren. Selbst habe ich vor allem chess.com und chess24 verfolgt – chess.com ist dabei durchgehend Carlsen-freundlich (auch zur achten Partie schafften sie es, vor allelivem über Karjakin zu lästern …), chess24 ausgewogen. Es gibt natürlich noch mehr, die andere Hamburger Schachseite Chessbase ist hiermit erwähnt.

 

Im Teaser eine kurze Beschreibung der vier letzten Partien: Runde 5 – für mich die beste Partie bisher, andere waren entweder relativ gehaltlos oder beiderseits phasenweise (für WM-Verhältnisse) schlecht. Es wurde remis – wenn einer Gewinnchancen hatte, dann Karjakin mit Schwarz. Runde 6 – sicheres Schwarzremis für Carlsen dank guter Eröffnungsvorbereitung. Runde 7 – ebenfalls Remis, beiderseits eher unteres WM-Niveau. Runde 8 – nicht remis, das weiss der mitdenkende Leser bereits, dabei unmöglich „kurz und knapp“ zusammenzufassen.

 

Fotos wieder weitgehend von der Turnierseite, diesmal teils auch vom russischen Schachverband. Das Titelbild (Polina Gurtovaya – Turnierseite) passt zur achten Partie – da gab es allerdings (siehe unten) keine Gelegenheit beide hinterher zusammen abzulichten; es stammt aus der Pressekonferenz nach der fünften Partie. Wer genau hinschaut (eventuell auf das Foto klicken um es zu vergrössern) sieht, dass die Spieler nicht bei ihren Namensschildern sitzen – das wurde vier Tage später (jedenfalls nach aktuellem Stand im WM-Match) quasi-symbolisch.

 

TurnierseiteLivestreamRückblick WM 2014

 

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Am 11.11.2016 verstarb im Alter von 83 Jahren das Schach-Urgestein der SG Porz Wilfried Hilgert. Bis zu seinem Tod war er Mitglied in diesem Verein und es fehlte nur ein Jahr, dann hätte er 60 Jahr voll gehabt – Ein Nachruf von Werner Fischer

 

Wilfried Hilgert im Gespräch (2011) mit Andreas Hecker von DeepChess

Wilfried Hilgert war nicht nur ein guter Schachspieler, der über 20 Jahre in der 1. Mannschaft zur Verfügung stand, sondern auch – und insbesondere – auf vielfältige Art und Weise seinem Verein mit Rat und Tat beistand. Hier sei vornehmlich sein Engagement als Mäzen, sowie Herz und Motor für die Entwicklung der SG Porz herausgestellt. Schließlich war der Verein Gründungsmitglied der Schachbundesliga, der er bis zur Saison 2006/07 angehörte, bevor man sich aus grundsätzlichen Überlegungen aus der höchsten deutschen Spielklasse zurückzog.

 

Das Wirken Wilfried Hilgerts ging aber weit über dvideo_grossen Schachsport hinaus – auch wenn es sich bei diesem Spiel um seine große Passion handelte. So war er als erfolgreicher Unternehmer im Immobilienmarkt und als Reeder tätig. Auch war er anderen Sportarten sehr eng verbunden. Hier sei beispielhaft an den 1. FC Köln erinnert, den er in einer finanziellen Notlage ab dem Jahr 2009 hilfreich zur Seite stand.
Mit Wilfried Hilgert verliert der Schachsport einen bedeutenden Gönner und Wohltäter, dessen Wirken deutliche Spuren hinterlassen hat. Wir werden ihn sehr vermissen.

 

Andreas Hecker von DeepChess interviewte Wilfried Hilgert (Video)

Rhein-Neckar Fernsehen besucht Bundeligaschach im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring – Ein Beitrag von Dieter Auer

 

Ein Novum im Bundesligaschach gelingt offensichtlich der Renn- und Schachstadt Hockenheim mit der Zusage des RNF, die dem Spitzenkampf um die Tabellenführung zwischen dem Rennstadtteam und Seriensieger Baden- Baden einen Besuch abstatten wollen- so der Strand der laufenden team-hockenheim-2-2Verhandlungen. Dass mit Aufsteiger Speyer-Schwegenheim und dem Karpow-Team aus Hockenheim gleich zwei Mannschaften des Sendegebietes inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar liegen, könnte eine Rolle bei der Entscheidung der Chefredaktion des RNF gespielt haben.

 

Nach Recherchen des Managements handelt es sich bei der Übertragung um ein absolutes Novum in der Schachbundesliga, dass Schachspielet unter laufenden Kameras an ihre Bretter treten. Ein Erfolg der Verhandlungen der Brüder Auer mit den hiesigen Medien und auch eine wenn auch nur kurze Ausstrahlung im Sendegebiet wird unter Schachexperten wie auch Hobbyschachspielern Interesse finden.

 

Beim Spitzenkampf gegen Baden-Baden sind die Kurstädter allerdings Favorit, zumal das Team vier Top Ten-Spieler der aktuellen Weltrangliste im Kader hat und der Titel Deutscher Meister 2017 mit Macht angestrebt wird. Unabhängig vom Ausgang dieses Spitzenkampfes treten die Hockenheimer nach vier Siegen und einem sehenswerten Auftakt als Mitfavorit an die Bretter zumindest aus Sicht der deutschen Schachpresse, die dem Trio Baden-Baden, Hockenheim und dem Deutschen Meister 2016, SG Solingen die besten Chancen einräumt.

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Spitzenschach in München

 

26. u. 27.11. um 11 Uhr

Nicht nur im Big Apple wird auf der Schach-Weltmeisterschaft großes Schach gespielt. Bei „Beautiful Minds – Krulich Cup“ treten am Samstag und Sonntag in München zwölf herausragende Schach-Persönlichkeiten gegeneinander an. Damit findet nicht nur erstmals seit 20 Jahren wieder ein internationales Spitzenschachturnier Dank der Unterstützung von Romlogo-krulich-cup-beautiful-minds-e1479991936869-670x270an Krulich und Immobilien Krulich in München statt. „Beautiful Minds – Krulich Cup“ ist zugleich ein Meilenstein für die Münchener Schachakademie, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert.

 

Zwölf herausragende internationale Schach-Persönlichkeiten

 

Organisiert wird das Turnier von der Münchener Schachakademie mit der großzügigen Unterstützung von Krulich Immobilien. Als Turnierdirektorin und Vertreterin der Münchener Schachakademie hat Dijana Dengler alle Fäden in der Hand: „Ich freue mich sehr, dass wir als Münchener Schachakademie so viele international herausragende Schach-Persönlichkeiten für Beautiful Minds – Krulich Cup gewinnen konnten: Ehemalige Welt- und EuropameisterInnen, MedaillengewinnerInnen bei Schacholympiaden, fünf Spielerinnen der internationalen Spitze und sieben ebenso renommierte Schachspieler. Von Seiten der Münchener Schachakademie sind die beiden Großmeister Stefan Kindermann und Gerald Hertneck mit von der Partie. Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Münchener Schachakademie, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, in der Schachszene eine wichtige Rolle spielt! Schach-Interessierte sind herzlich eingeladen, an den beiden Turniertagen beim Turnier im Hotel Eden Wolff vorbei zu schauen und die Partien live vor Ort zu verfolgen!“

TurnierseiteProgrammübersichtLIVESTREAM Runden1-6Resultate

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Magdeburg 2016 – Ottonenschach an der Elbe – Ein Beitrag von Ralf Mulde

 

Prof. Dr. Matthias Puhle,

Prof. Dr. Matthias Puhle,

„Das ist ja in den Analyseräumen und auf dem Flur der reinste Kindergarten“, freute sich Martina Jordan als Schatzmeisterin der DSAM über den ersten Tag der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft DSAM in Magdeburg 2016. Es war ein wirklich buntes Bild, das auch das Fernsehen einfing.

 

Tatsächlich ergab sich an diesem Standort für die Turnierserie mit 358 Teilnehmern nicht nur ein neuer Teilnehmer-Rekord, sondern mit 70 quirligen Spielerinnen und Spielern der Jahrgänge 2002 (und jünger) ein „Zwerge“-Anteil von knapp 20%. Wobei „quirlig“ und „jung“ keineswegs „laut“ heißt. Natürlich liegt das auch an den „Magdeburger Schachzwergen“, ein wahrer Mammut-Verein mit großer Ausstrahlung auch in die Rathaus-Etagen. Der bekannte Historiker Prof. Dr. Matthias Puhle, als Beigeordneter für Kultur und Sport den Magdeburger Oberbürgermeister mit einem lustigen Grußwort vertretend, ging besonders auf diesen Club ein, wünschte den Spielern viel Erfolg und zufrieden stellende Partien, was bekanntlich mehr bedeuten kann.

 

Der gewiss zu den Favoriten der stärksten Gruppe A zählende Manfred Menacher ließ es mit einem Start-Remis ruhig angehen, während der noch sehr junge Raphael Rehberg sein Turnier mit einem Sieg eröffnete. Der älteste Teilnehmer des Turniers, Hubert Walkewitz, zeigt in der B-Gruppe, dass er zu jener Generation gehört, die noch kräftig zubeißen kann und begann mit einem Sieg. Und die Damen? Verhalten sich unauffällig. In der Gruppe C gaben Heike Könze, Susan Reyher und Claudia Meffert der Konkurrenz einfach ein bisschen Vorsprung, aber es war ja nur die erste Runde.

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

is_chess_art_chess_com_negativ

KombiEcke 135

jugendschach-ausgabe-10-2016-titelseite-webDer größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 135. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 135. Kombiecke, dieses Mal unter dem Motto Schachliche Allgemeinbildung.

 

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Marienbader Zwischenstand: Boris Khanukov (Foto) im Höhenflug

 

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Boris Khanukov

Bei den „26. World Senior Chess Championships“ vom 18.11. bis 1.12.2016 in Marienbad (Tschechien) mit rund 470 Teilnehmern sind die deutschen Vertreter Boris Khanukov und Matthias Kierzek nach 6 Runden in der stark besetzten Kategorie Open 65+ ganz vorne mit dabei. Das Bild zeigt Boris Kahnukov bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Niedernhausen, 2016.

 

Boris Khanukov (GER) gelang in Runde 5 ein Sieg gegen GM Vladimir Okhotnik (FRA, Elo 2434) und in Runde 6 gleich noch ein voller Punkt gegen IM Nathan Birnboim (ISR, Elo 2365). Damit liegt er mit 5,5/6 punktgleich mit GM Anatoly Vaisser auf Platz 1.

 

Mit 5/6 auf dem geteilten dritten Platz liegt Matthias Kierzek, dem in Runde 4 ein Sieg gegen GM Jan Plachetka (SVK, Elo 2348) gelang. Das Diagramm zeigt die kritische Stellung, in der Kierzek (mit Weiß am Zug) seinem großmeisterlichem Gegner mit einer kleinen taktischen Finesse eine Figur abluchsen konnte.

 

TurnierseiteResultateLIVEPartien

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Gelingt es die Tabellenführung zu übernehmen? Durch einen Sieg im  Heimspiel gegen den Serienmeister Baden-Baden? – Ein Beitrag von Dieter Auer

 

Wenn beim Bundesligaheimspiel am Samstag, den 3. Dezember 2016 der BL-Spitzenkampf zwischen dem Tabellenersten und dem Tabellenzweiten über die Bühne geht, trifft der SV 1930 Hockenheim, ab 14.00 h auf den Abonnement-Sieger die OSG Baden-Baden. Da die Kurstädter im letzten Jahr überraschend der SG Solingen die Meisterschaft überlassen mussten, haben sie in diesem Jateam-hockenheim-2-2hr ihren Kader nochmals kräftig verstärkt. Mit den Neuzugängen Caruana und Vachier-Lagrave haben sie partiennunmehr 4 Spieler im Kader, die unter den Top-10 der Weltrangliste rangieren. Nun erschreckt das unser Rennstadt-Team wenig, was die Ergebnisse der ersten 4 Runden zeigten.

 

Der Auftaktsieg mit 5 ½ zu 2 ½ gegen Hamburg war in der Höhe nicht zu erwarten, zumal fünf Spieler der besten acht fehlten, aber bereits hier zeigte sich was Anatoli Karpow für die Hockenheimer wert ist. Seinen dritten Sieg in Folge und noch immer ungeschlagen spielt er am 1. Brett einfach genial. Am Folgetag gegen den Vorjahresdritten SV Werder Bremen konnte Karpow wegen anderweitigen Verpflichtungen nicht antreten, zum Leidwesen der Hanseaten, die sich dadurch allesamt falsch vorbereitetet hatten und trotz diesem Handicap auch noch mit 6:2 an der Alster regelrecht untergingen. Die Runden drei und vier in Trier gewann der SV 1930 Hockenheim erwartungsgemäß, gleichwohl die Partie gegen Veranstalter SG Trier mit 4 ½:3½ recht knapp ausfiel. Souveräner war da schon das Match gegen den Aufsteiger DJK Aachen mit 6:2.

 

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In Berlin haben wir keine Mauer gesehen – so viel ist sicher! Jedoch sind wir an den Brettern gegen eine unsichtbare Mauer gerannt, denn allzu viele Punkte haben wir nicht geholt – Ein Beitrag von GM Gerry Hertneck

 

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GM Gerry Hertneck

Der Kampfverlauf vom Samstag (Match gegen Schachfreunde Berlin) ist kurz erzählt: Christian Schramm misslang die Eröffnung, und er fand sich alsbald in einem Endspiel mit Minusbauern wieder, das sein Gegner GM Krämer sicher zum Sieg führte. Die Partie von Robert Zysk wurde dagegen im Mittelspiel in unklarer Stellung Remis gegeben. Dramatischer verlief es bei Falk, der gegen einen glänzend präparierten GM Sprenger in einem Caro-Kann auf die schiefe Bahn geriet, und sich der taktischen Nadelstiche schlussendlich nicht mehr erwehren konnte. Da fiel es dann schon nicht mehr groß ins Gewicht, dass unser Käptn Markus ein Endspiel verlor, das vielleicht noch haltbar war. An Spitzenbrett stand Stefan B immer einen Tick besser, aber nie gut genug, um die Partie auch für sich zu entscheiden.

 

Somit bleiben drei Partien, die genauerer Betrachtung bedürfen. Die von unserem „Bundesliga-Rückkehrer“ Christoph Eichler, der ernüchtert feststellen musste: „Nach ziemlich genau 20 Jahren darf ich wieder in der 1. Bundesliga antreten. Die Zeiten haben sich geändert und an Brett sieben reiche ich einem starken Großmeister die Hand.“ In der Tat ELO 2325 gegen ELO 2524 ist schon ziemlich krass. Doch trotz dieser erdrückenden Dominanz verkaufte Christoph seine Haut so teuer wie möglich, und musste sich erst in Zeitnot dem taktisch gut aufgelegten polnischen Großmeister strecken.

 

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Eltern wünschten sich eine Schach-AG an ihren Schulen – Ein Beitrag von Karol Lalla (lueneschach.de)

 

Schach im Wasserturm, es gibt wohl k0003eine geeignetere Räumlichkeit in Lüneburg. Der Tag des Schachs, wurde mit vielen Besuchern und einem runden Rahmenprogramm gefeiert. Die Hermann-Löns-Schule und Ihr Schach AG Leiter, Marek Helms, wurden geehrt und mit Schachliteratur für Kinder beschenkt. Finn Helms (7), scheint Schach gut zu gefallen, auf Anhieb sicherte er sich die Vizemeisterschaft in der Gruppe der unter 8 jährigen in Niedersachsen. Für den anlaufenden Kinofilm, „Magnus, Mozart des Schachs“ wurden 50 Freikarten verlost. Die freudigen Gewinner werden am 4.12. & 18.12., je 12 Uhr, im Scalakino die Biografie des Schachweltmeisters, Magnus Carlsen 🇳🇴 sehen dürfen. Am Schachpädagogischen Tisch, wurde interessierten Eltern die Welt der behutsamen Vermittlung des Schachspiels vermittelt. Alle Eltern wünschten sich das Angebot einer Schach-AG an ihrer Schule. Der OSV nimmt diesen Auftrag gerne an.

 

Und nicht zuletzt die schöne Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen überzeugte. Der Mannschaftskampf, der mit 4,5 Brettpunkten gewonnen wurde, machte den Tag perfekt.

 

Nächstes Jahr, an gleicher Stelle, wird weiter gefeiert ..

 

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Der Städtekampf zwischen Berlin und München endete eindeutig zugunsten der Hauptstädter. Hartmut Metz berichtet aus Sicht der Münchener Teams über die Kämpfe der 3. und 4. Runde in Berlin-Tegel

 

Das Städte-Duell Berlin – München hat sich in der Schach-Bundesliga als unerwartet einseitig entpuppt: Sowohl Bayern München als auch MSA Zugzwang blieben am Wochenende beim 2:6 gegen Hauptstadt-Primus SF Behertneckbayernmsa16img_0237rlin chancenlos. Gegen partienKönig Tegel hatten sich die Münchner aber jeweils einen Sieg erhofft – doch am Ende waren beide Klubs mit einem 4:4 gut bedient. Die Bayern rangieren nun mit 3:5 Punkten auf Platz elf. König Tegel (2:6) schob sich vor MSA Zugzwang (1:7), das als Tabellen-15. nur vor Schlusslicht SV Griesheim (0:8) liegt.

 

„Das war natürlich nicht das, was wir uns erhofften – aber gegen Tegel bekamen wir noch soeben den Ausgleich hin“, sah Bayern-Kapitän Jörg Logo_SchachbundesligaWengler wenig Grund zum Hadern. Die sehr frühe Niederlage von Thomas Reich gegen Ulf von Herman glich Valentin Dragnev erst nach 60 Zügen aus. Die österreichische Nachwuchshoffnung rettete den Bayern somit gegen Emilio Moreno Tejera wie schon am zweiten Spieltag einen Punkt. Reich hatte einen eigenen Turm im gegnerischen Lager ins Abseits gestellt. Die verirrte Schwerfigur ging für einen Läufer verloren. Der Rest war Technik für von Herman. Ansonsten gab es am Samstag ungewöhnlich viele Zugwiederholungen in dem Duell, wobei Martin Brüdigam ein spektakuläres Turmopfer für zwei Bauern und Angriff brachte – dem Schweden Philip Lindgren fiel bei seinem Bundesliga-Debüt für die Bayern aber auch nicht viel mehr als eine dreifache Stellungswiederholung ein, die zum Remis führte… Weiterlesen

Zweimal eher wenig los, zweimal beiderseits phasenweise schlecht

 

Icgame-1-ivanovh fragte mich: wann und warum erstmals über das WM-Match berichten? Täglich – das machen andere, das schaffe ich nicht. Da bisher alle Partien remis endeten, war es „eigentlich“ erst nach sechs Runden geplant, damit (wenn das Match über die volle Distanz geht) bei Halbzeit. Aber Samstag habe ich selbst einen Mannschaftskampf, also nun doch bereits nachlive vier Partien. Aus diversen Gründen erst nach dem zweiten Ruhetag, fertig und veröffentlicht ist der Bericht wohl erst wenn die fünfte Partie bereits läuft.

 

Den Zwischenstand nannte ich bereits. Es gibt ja das hartnäckige Gerücht, dass Carlsen (fast) jedes ausgeglichene Endspiel gewinnt. Das ist natürlich Unsinn, da muss der Gegner dann Fehler machen und das passiert zwar manchmal, aber keinesfalls immer. Bisher im Match konnte er auch zwei klar bessere, zeitweise wohl objektiv gewonnene Endspiele „remis halten“ – lag einerseits an Karjakins zäher Verteidigung, andererseits an Carlsens suboptimalem Spiel. Natürlich spielte Karjakin zuvor auch suboptimal, sonst wäre es gar nicht erst dazu gekommen.

 

Fotos: Allzu viel Abwechslung gibt es bei einem Match nicht – den einen Spieler, den anderen oder beide. Gut, etwas mehr Auswahl gibt es schon, beim Match in New York gab es ja auch Zuschauer und geladene Gäste. Alle Fotos von der Turnierseite, Titelfoto von Ilya Ivanov, danach wird ein anderer Fotograf namentlich erwähnt aber zu Runde 3 erwähnt AGON nicht, wer fotografiert hat.

 

TurnierseiteLivestream

 

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Siege gegen SG Trier und DJK Aachen sichern dem Rennstadtteam den zweiten Tabellenplatz Punkt- und Brettpunktgleich mit Meister Solingen hinter Seriensieger Baden-Baden – Ein Beitrag von Dieter Auer

 

Team Hockenheim

Team Hockenheim

Nachdem sich OSG Baden-Baden noch kurz vor Meldeschluss und Saisonbeginn wo die Runden 3 und 4 partiengegen SG Trier und DJK Aachen bestritten werden mussten. mit zwei weiteren Spielern aus der TOPTEN-Liste des Weltschachbundes verstärkt hatte, gelten sie unter Experten als haushoher Favorit auf den Titel Deutscher Meister 2017. Dessen ungeachtet haben sich weitere Spitzenteams erheblich verstärkt, so dass Seriensieger Baden-Baden und der letztjährige Deutsche Meister SG Solingen sich nicht zu sicher fühlen dürfen.

 

Mit großen Erwartungen reiste Mannschaftsführer Blerim Kuci am Wochenende nach Trier, obwohl Logo_Schachbundesligaerneut vier der stärksten Spieler nicht zur Verfügung standen. Am Samstag, 19.November trat das Rennstadtteam an die Bretter gegen SG Trier, die den Weltklassespieler Vassily Ivanchuk an Brett eins aufboten. Eine zu schwere Hürde für Nationalspieler Rainer Buhmann? Der Kampf verlief zunächst ausgeglichen, ehe nach einigen Remis-Partien Hockenheim mit dem Sieg von Großmeister David Baramidze in Führung ging. Lokalmatador Rainer Buhmann hatte zunächst leichte Vorteile bevor der Weltklassespieler die Partie zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Nach dem Zwischenstand von 3,5 : 3,5 hing der Sieg am seidenen Faden ehe Jungnationalspieler Dennis Wagner seine Partie gewann und den knappen Sieg sicherstellte.

 

Hier die Einzelergebnisse: SG Trier :  SV 1930 Hockenheim  (3,5:4,5)

 

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Vom 23.11. bis zum 1.12. findet in Binz auf Rügen die 16. Auflage eines der größten und beliebtesten Seniorenturniere Deutschlands statt.

 

Für die „Offenen Senioreneinzelmeisterschaften von Mecklenburg-Vorpommern“ unter der souveränen Leitung von Turnierleiter Gerhard Krüger im Seehotel Binz-Therme auf Rügen haben dieses Jahr wieder 175 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gemeldet, welche den Turniersaal bis auf den letzten Platz füllen werden.

 

In der Startrangliste ganz vorne finden wir Hans Werner Ackermann (inzwischen wieder  bei Hansa Dortmund), Erich Krüger (Sportfreunde Katernberg) und Titelverteidiger Friedrich Baumbach (SC Friesen Lichtenberg), der im Vorjahr den Titel dank seiner in der Schlussrunde bestens laufenden „Buchholzpferdchen“ ganz knapp vor Hans Werner Ackermann gewinnen konnte.

 

binz_2015_baumbach_ackermann_hassenrueck_schumacher-900x220Die vier Erstplatzierten aus dem Jahr 2015:
Friedrich Baumbach, Hans Werner Ackermann, Helmut Hassenrück und Gottfried Schumacher

 

Die Dritt- und Viertplatzierten Helmut Hassenrück bzw. Gottfried Schumacher vermissen wir dieses Jahr leider in der Meldeliste!

 

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Die fünfte und letzte Station des Frauen Grand-Prix 2015/2016 begann gestern in Khanty-Mansiysk

 

live

Ab 11 Uhr

Wenjun Ju - Foto: Alina L'Ami

Wenjun Ju – Foto: Alina L’Ami

Die fünfte und letzte Station des Frauen Grand-Prix 2015/2016 begann gestern in Khanty-Mansiysk. Die Siegerin der Serie erwirbt das Recht die im Februar 2017 im World Cup gekürte Weltmeisterin zu einem Match zu fordern. In der Gesamtwertung führt Humpy Koneru (Indien) mit 335 Punkten vor Wenjun Ju (China) mit 253,5 Punkten. Humpy hat ihre drei von fünf Turnieren aber bereits gespielt und muss jetzt zusehen ob es Ju mit einem guten Resultat gelingt sie noch zu überholen. Ein ungeteilter Sieg in Khanty-Mansyisk bringt 160 Punkte.

 

Der Chinesin könnte bei günstigem Verlauf auch schon ein Vierter oder Fünfter Platz reichen. Theoretische Chancen die neue WM-Herausforderin zu werden haben auch noch Valentina Gunina (RUS), Alexandra Kosteniuk (RUS) und Dronavalli Harika (IND). Gunina reicht ein ungeteilter zweiter Platz um mit Humpy gleichzuziehen. Kosteniuk und Harika müssen das Turnier aber unbedingt gewinnen um noch Erste zu werden, hängen aber selbst dann vom Resultat von Ju ab. Der Auftakt lief von diesem Quartett für Gunina am Besten. Sie ist eine von drei Siegerinnen der ersten Runde. Gunina setzt sich in der Zeitnotphase noch gegen Lela Javakhishvili (GEO) durch, nachdem es zuvor lange nach einem Remis ausgesehen hatte.

 

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Höhepunkte des 3. Spieltages

 

Rodshtein,Maxim (2687) - Adams,Michael (2738)

Rodshtein,Maxim (2687) – Adams,Michael (2738)

Nach der 3. Runde der Saison 2016/17 stehen drei Teams verlustpunktfrei an der Spitze. Neben Baden-Baden und Solingen, die sich in den Spitzenkämpfen durchsetzten, ist es Hockenheim, das im Kampf um den Titel eingreifen möchte. Die Rennstädter kamen beim 4,5:3,5 gegen Trier allerdings mit einem blauen Auge davon. Speyer-Schwegenheim und Hamburg gelangen die Überraschungen der Runde mit Siegen gegen höher eingeschätzte Gegner. Zu seinem ersten Sieg kam der Aufsteiger Aachen gegen Griesheim genau wie Berlin gegen Zugzwang München. Die Punkte teilten sich König Tegel und Bayern München. Wir fassen die Höhepunkte an den Spielorten Baden-Baden, Bremen, Trier und König Tegel zusammen.

 

Baden-Baden souverän, Sensation durch Speyer-Schwegenheim

 

Nach der Bekanntgabe der Aufstellungen gegen 13.30 war klar, dass der Kampf zwischen Baden-Baden und Schwäbisch Hall in dieser Saison kaum für Spannung sorgen wird. Während der Titelfavorit mit Arkadij Naiditsch an Brett acht antrat – mehr muss man nicht sagen – verzichtete Hall zumindest in der zweiten Hälfte des Teams auf Krachernamen. Trotzdem begann der Kampf mit einem Schock für die Gastgeber. Peter Svidler geriet in einer forcierten Variante der Spanischen Partie auf Abwegen und verlor sehr schnell gegen Ernesto Inarkiev. Nach zwei weiteren Remis stand es tatsächlich 2:1 für Schwäbisch Hall. Die Freude wehrte aber nicht lange. Nach und nach war abzusehen, dass Baden-Baden den Spieß umdrehen wird und das taten sie mit fünf Siegen mit Bravour. Nett brachte dabei Michael Adams den gegnerischen König zu Fall.

 

Rodshtein,Maxim (2687) – Adams,Michael (2738)
SBL 2016/17, OSG Baden-Baden – SK Schwäbisch Hall, 19.11.2016

Stellung nach 45.Dxh5: Weiterlesen auf der Bundesligaseite

Am 19.11. starten die „26. World Senior Chess Championships“ in Marienbad (Tschechien), wo fast 500 Teilnehmer bis zum 30.11. um die Seniorentitel kämpfen.

 

Unter den fast 500 Teilnehmern/Innen gibt es rund 70, welche für die deutsche Föderation an den Start gehen, darunter Brigitte Burchardt (Startrang 4 bei w50+), Clemens Werner und Boris Khanukov (Startrang 20 und 21 bei Open 65+).

 

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Brigitte Burchardt, Clemens Werner und Boris Khanukov

 

Wie inzwischen international üblich, gibt es die Kategorien 50+ und 65+, jeweils nach Männern und Frauen getrennt. Ein Novum dürfte die Austragung in vier verschiedenen Hotels ein, die jeweils einige hundert Meter voneinander entfernt liegen, was u.a. eine Geschlechtertrennung zur Folge hat; die Damen der Kategorien W50+ und W65+ spielen nämlich räumlich separiert von den Herren 65+ und 50+. Zudem ist die Kategorie 50+ ihrerseits auf zwei Spielorte verteilt, die 500 m voneinander entfernt liegen.

 

TurnierseiteResultateLIVE

 

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Am Wochenende lockt die Bundesliga mit Top-Begegnungen – Von IM Georgios Souleidis

 

Am 19. und 20. November finden die 3. und 4. Runde der Saison 2016/17 statt. Dabei kommt es zu einigen Spitzenkämpfen in Bremen und Baden-Baden. Der deutsche Meister, SG Solingen, trifft am Samstag auf Bremen, die zusätzlplakat_viernheim_deizisauich am Sonntag gegen Mülheim antreten müssen. Der Favorit auf Logo_Schachbundesligaden Titel, die OSG Baden-Baden, empfängt zu Hause die starken Teams aus Schwäbisch Hall und Dresden. Insbesondere die Kämpfe gegen Hall waren in den letzten Jahren hart umkämpft. Gespielt wird außerdem in Berlin und Trier. Wir haben alle Infos zum kommenden Bundesliga-Wochenende im folgenden Beitrag aufbereitet.

 

Die Schachfans in Bremen dürfen sich auf ein vollgepacktes Wochenende mit Spitzenkämpfen freuen. Am Samstag liveempfängt der Gastgeber den Titelverteidiger aus Solingen. Die Bremer starteten zwar mit einer klaren Niederlage gegen Hockenheim in die Saison, doch vor heimischer Kulisse dürften sie sich in besserer Verfassung präsentieren. Alle Kämpfe an der Weser versprechen Spannung, denn mit Mülheim und Hamburg sind zwei weitere starke Teams vor Ort. Mülheim reist nach zwei überzeugenden Siegen zum Saisonauftakt mit Schwung an die Weser, während Hamburg genau wie Bremen gegen Hockenheim den Kürzeren zog. Ausnahmsweise finden die Kämpfe nicht im Weserstadion, sondern im Fraunhofer Institut statt. Die Kämpfe werden am Samstag für die Zuschauer vor Ort live kommentiert.

 

SV Werder Bremen

 

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Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach

 

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KombiEcke 134

jugendschach-ausgabe-10-2016-titelseite-webDer größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”

 

Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 134. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!

 

Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise der ehemalige Schachprinz Dennis Wagner, der inzwischen Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei und betreut dort zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.

 

Hier ist nun die 134. Kombiecke, dieses Mal unter dem Motto Taktischer Überblick.

 

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Die ertschrieb in ihrer Onlineausgabe vom 15.11.2016 einen lesenswerten Beitrag: Verkabelte Toiletten und andere Skandale

 

Fehden, Betrugsvorwürfe und ein 19-Jähriger, der den Rest der Welt bmaxresdefaultesiegt – die Schachwelt sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Wir blicken zurück auf fünf legendäre Partien.

 

In New York duellieren sich zurzeit der Shootingstar Magnus Carlsen und Sergei Karjakin um den Titel des Weltmeisters. Wir blicken zurück auf fünf Schachpartien, die auch abseits der Schachwelt für Aufsehen gesorgt haben.
Der Computer ist schlauer

 

Kasparow vs. Deep Blue. New York, 1997. Sieg: Deep Blue.

 

Vor zwanzig Jahren verlor der damalige Schachweltmeister Garry Kasparow gegen den IBM-Computer Deep Blue ein Turnier über sechs Partien. Es war das erste Mal, dass ein Schachweltmeister einer Maschine unterlag. Kasparow sagte nach der Niederlage, er glaube, das Spiel von Deep Blue sei manipuliert worden. Das Team habe dem Computer geholfen und Züge von Hand eingegeben, sonst wäre der Sieg der Maschine nicht möglich gewesen. Kasparow forderte, dass IBM die Computer-Logs herausgibt, um nachvollziehen zu können, was der Computer gerechnet hat. IBM weigerte sich anfänglich, was erneut zu Manipulationsvorwürfen führte. Schliesslich wurden die Logs doch veröffentlicht… Weiterlesen

(Und noch ein Turnierchen in St. Louis)

 

el-correo-1Die USA sind immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten – da kann man auch ohne einschlägige Erfahrungen (zuvor nur als Geschäftsmann oder auch – früher – Schauspieler/Muskelprotz) wichtige politische Ämter erwerben. Aber das ist nicht Thema dieses Beitrags, demnächst blickt auch die Schachwelt in die USA (New York und ein bisschen vielleicht auch St. Louis). Da fallen Entscheidungen wohl – für Mitteleuropäer – gegen Mitternacht oder etwas, aber nicht viel später.

 

live

Ab 11.11. um 20 Uhr

Schwerpunkt ist das WM-Match Carlsen-Karjakin in New York, aber parallel spendiert Rex $inquefield auch einigen, die sich dafür nicht qualifizieren konnten, ein paar $$$. Vor dem WM-Match sollte man beide Spieler zeigen – das letzte gemeinsame Foto stammt aus Bilbao. Es zeigt, dass Carlsen durchaus (was Benehmen betrifft) gewisse Schwächen hat, aber das wird akzeptiert und hat keinen Einfluss auf schachliche Resultate. Dass er diese Partie (und auch das Turnier) später gewann, ist allgemein bekannt – ich bewerte es etwas anders als andere.

 

New York, New York – nach 21 Jahren mal wieder Austragungsort einer Schach-WM, wie das zustande kam siehe später. Zuletzt war es 1995 Austragungsort der privaten WM Kasparov-Anand (lang lang ist’s her, damals gab es noch das World Trade Center), zuvor wurde 1990 die erste Hälfte des letzten Matches Kasparov-Karpov dort ausgetragen (zweite Hälfte in Lyon). Jeweils gewann Kasparov – das zweite Mal klar, das erste Mal knapp. London machte zuletzt auch politische Schlagzeilen – wobei die Stadt London gegen den Brexit war und auch die Stadt New York Donald Duck Trump nicht gewählt hat. Schachmetropole war London auch bereits vor dem jährlichen Superturnier im Dezember seit 2009: 1993 gewann beim (privaten) WM-Match Kasparov-Short der Favorit, aber an sein nächstes Londoner WM-Match 2000 gegen Kramnik hat Kasparov keine guten Erinnerungen. Beim Kandidatenturnier 2013 war Kasparov allenfalls indirekt beteiligt – da gewann am Ende der „haushohe Favorit“, ein gewisser Magnus Carlsen, knapp aufgrund eines Details im Regelwerk.

TurnierseiteLivestream

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Im Folgenden lesen Sie die wichtigsten Punkte des ECU-Newsletters zusammen gefasst in deutscher Sprache – Von Louisa Nitsche

 

Am 25./26. Oktober 2016 fand in Batumi/Georgien die Education Chess Conference statt. Ziel war es sich über die unterschiedlichen Wege der Schacherziehung in Schulen auszutauschen und voneinander zu lernen. Die Education shotChess Conference ist ecu-onlineeingzigartig und setzt ganz neue Maßstäbe auf dem Schulschachsektor. Alle europäischen Föderationen sind herzliche willkommen an zukünftigen Veranstaltungen teilzunehmen.

 

Vom 30. September bis 3. Oktober 2016 fand in Tsaghkadzor/Armenien die Konferenz mit Namen „Theoretische und praktische Sachverhalte des Schulschachs“ statt. Mehr als 50 Personen aus 20 verschiedenen Ländern nahmen teil. U.a. wurden Forschungsarbeiten von armenischen Psychologen, Soziologen, Methodisten, Mathematikern sowie Schachlehrbuch-Authoren präsentiert und diskutiert.

 

Am 7./8. Oktober 2016 gab es die Konferenz der Europäischen Fair Play Bewegung in Wien/Österreich. Die Themen „Manipulation und Korruption“ sowie „Wie sichere ich mir meine Integrität“ wurden von zwei Juristen als Hauptrednern beleuchtet. In der sich anschließenden Hauptversammlung wurde Christian Hinterberger für die nächsten 4 Jahre als Präsident gewählt. Die Hauptversammlung der Fair Play Bewegung 2017 wird in Haifa/Israel stattfinden.

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Schach für Kids on Tour – Stand + Fachvortrag auf der Spielemesse Stuttgart

 

Auch in diesem Jahr wird die pädagogische Initiative Schach für Kids e.V. wieder mit einem Stand auf der Spielemesse Stuttgart vertreten. Die Messe startet am Donnerstag den 17.11. und endet am Sonntag den 20.11.16 Wfoto1ir sind wieder an der gleichen Stelle wie im letztem Jahr, Halle 1 am Stand J12. Anzutreffen sind wir täglich von 10 – 18 Uhr. Auf Wunsch der Messeleitung werden wir am Samstag den 19. November um 11 Uhr wieder einen Fachvortrag halten. Dieser findet ebenfalls in Halle 1 statt, dort im Raum 1.2 „Forum Pädagogik“ im L-Bank Forum (Stirnseite der Halle 1 im Eingangsbereich). Etwa 50 Meter von unserem Stand entfernt.

 

Titel: Wie Schach die Entwicklung von Kindern ab 3 Jahren fördert!

 

Ein Vortrag für Erzieher/-innen, Pädagogen/-innen und (Groß-)Eltern. Erfahren Sie mehr vom weltweit einzigartigem Konzept der pädagogischen Initiative „Schach für Kids e.V.“. Das „Spiel der Könige“ zu erlernen ist tatsächlich ein Kinderspiel. Aber wie und warum Schach die individuelle Entwicklung, das Sozialverhalten, die Sprachentwicklung und die Kreativität fördert und wie man dabei noch Talente bis hin zur Hochbegabung erkennt, darüber erfahren Sie mehr. Lassen Sie sich überraschen.

 

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Auswärtsspiele gegen SG Trier und DJK Aachen Runden 3. und 4 am 19./20.November in Trier

 

Rainer Buhmann

Spätestens nach dem gelungenen Auftaktwochenende in Hamburg mit deutlichen Siegen gegen Hamburg und den letztjährigen Dritten, SV Werder Bremen, werden die Hockenheimer als Mitfavorit auf den Titel oder zumindest auf die Spitzenplätze gehandelt. Auch Oberbürgermeister Dieter Gummer steht hinter dem Team der Renn- und Schachstadt Hockenheim wie man seinem Grußwort im neuerschienenen Bundesliga-MAGAZIN zu Beginn der Spielsaison 2016/2017 entnehmen konnte. Eine zusätzliche Motivation?

 

Dessen ungeachtet muss OSG Baden-Baden nach der Qualität der Neuzugänge als absoluter Favorit angesehen werden. Wer hat schon vier Top Ten-Spieler in seinen Reihen und einen Ex-Weltmeister an Brett vier? Dennoch könnte in der neuen Saison der Kampf um die Spitze spannender werden als in den Vorjahren, wenn man davon ausgeht, dass drei bis vier Mannschaften gemeinsam mit Titelverteidiger SG Solingen sich auf Augenhöhe befinden.

 

Für das Rennstadtteam sind die beiden Auswärtsspiele in Trier von großer Bedeutung für den weiteren Verlauf der Saison. Auch ohne Rechenschieber fällt auf, dass man nach zwei weiteren Erfolgen beim Heimspiel in Runde 5 im Baden-Württemberg Center am Hockenheimring gegen Seriensieger OSG Baden-Baden punktgleich an die Bretter treten könnte.

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Damen und Herren in Novi Sad

turniersaal
Noch nicht allzu viel los beim WM-Match in New York, während der „Champions Showdown“ in St. Louis (mit zwei Spielern die mal Weltmeister waren und zwei die das werden wollen bzw. davon träumen) die Erwartungen erfüllt oder auch nicht – eben eine Show-Veranstaltung. Daher zunächst nochmal zum Europacup für Vereinsteams in Novi Sad. Leser des Schachtickers wissen bereits, dass Alkaloid aus Mazedonien da gewonnen hat – Leser von z.B. Chessbase, chess.com und chess24 wissen es (vor lauter New York, New York und teils auch St. Louis) nur, wenn sie sich daneben auch anderswo im Internet informieren.

 

Als Nachtrag noch eine Bildergalerie, wieder alles von Lennart Ootes via die Facebook-Seite des Turniers. Dort auch Fotos von der Siegerehrung – wie mitunter, so auch diesmal bei „Redaktionsschluss“ des Turnier-Abschlussberichts noch nicht verfügbar, allerdings seit 13:00 heute (Sonntag) mittag. Wenn die kommerzielle Konkurrenz darauf gewartet hat, entfällt diese Ausrede mittlerweile. Da Hauptthema dieses ‚big pictorial reports‘ das Turnier insgesamt ist, bekommt der Turniersaal das Titelbild. Da spielten die Teams an den vorderen Tischen, bei mangelndem Erfolg landete man in einem Nebenraum (passierte z.B. Kennemer Combinatie aus den Niederlanden).

 

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Ulrich Stock, Reporter der Wochenzeitung „Die Zeit“, berichtet direkt aus New York, von der WM  auf „Zeit Online“

 

Die zur Zeit in New York stattfindende Weltmeisterschaft im Schach bewegt die Medien darüber zu berichten. Selbst das Fernsehen bringt Ausschnitte. Unabhängig von der Weltmeisterschaft hat sich die Redaktion der Zeit, dank Ulrich Stock, dem Schach stets verbunden gefühlt. Zeit zeit-onlineeOnline hat eine Sonderseite ins Netz gestellt und Ulrich Stock berichtet täglich und fachkundig direkt vom Ort des Geschehens.

 

In der Ausgabe 7/2015 der renomierten Schachzeitschrift „SCHACH“ gab Ulrich Stock ein bemerkenswertes Interview. Auf die Frage

 

Welche Themen möchten Sie in der Schachöffentlichkeit/Schachpresse stärker behandelt wissen?stock

 

Die Frage, wie wir Schachspieler uns die Schachwelt wünschen und was wir dafür tun können.

 

Möchte ich einen so verschnarchten Verband?

Nein.

 

Möchte ich deutsche Spieler auf höchstem Niveau mitspielen sehen?
Ja.

 

Möchte ich Schach nur noch im Internet haben?
Nein.

 

Auf höchstem Niveau wird zur Zeit in New York gespielt. Ulrich Stock wird täglich vor Ort sein und von dem Ereignis des Jahres berichten.
Hier geht es zu „Zeit Online“

Good ol‘ Ivanchuk bester individueller Spieler

 

partien

Open

ivanchuk

Man kann den Europacup für Vereinsteams aus verschiedensten Blickwinkeln betrachten: aus Teamsicht, aus individueller Sicht, aus internationaler, deutscher oder auch niederländischer Sicht. Ich mache ein bisschen alles und riskiere damit – der Leser ist vorgewarnt – Überlänge, zumal es nur einen Bericht zu sieben Runden gibt.

 

Ich beginne mal mit dem Endstand (Mannschaftspunkte, dann nach Tiebreak sortiert): Alkaloid (Mazedonien) 12/14, Mednyi Vsadnik (St. Petersburg), SHSM Moskau, Ashdod (Israel), Odlar Yurdu (Aserbaidschan), Syberia 11, Zhiguli (Samara), AVE Novy Bor, VSK Sveti Nikolaj Srpski (ja, Serbien), Schachgesellschaft Zürich, Ladya Kazan 10. Die Sponsoren kommen aus den genannten Orten und Ländern, die Spieler nur teilweise. 9 Mannschaftspunkte erzielten unter anderem OR Padova (damit sicher nicht zufrieden) und Werder Bremen (damit wohl zufrieden, und damit habe ich „aus deutscher Sicht“ bereits eingebaut).

partien

Women

 

„Im Schongang“ ist vielleicht falsch was Team Alkaloid betrifft – aber erst hatten sie etwas Losglück, dann knappe Ergebnisse zu ihren Gunsten in eigenen und teils auch passende Ergebnisse in anderen Matches. Individuell war bei ihnen eigentlich niemand überragend – rein elomässig durchaus Pavel Eljanov an Brett 3 (4,5/6, TPR 2810), aber das waren drei Siege gegen Spieler mit Elo unter 2650 und dreimal Remis gegen 2700+. Andererseits hat auch niemand enttäuscht, es war also eine Teamleistung. Haben bei ihnen auch Mazedonier mitgespielt? Ja, in den ersten vier Runden einer (zwei verschiedene) am sechsten Brett.

 

Da es kein Teamfoto von Alkaloid gibt, bekommt ein anderer das Titelfoto – immer fotogen, mal schachlich gut drauf und mal nicht. Diesmal erwischte „good ol‘ Ivanchuk“ ein Superturnier – in der letzten Runde Schwarzsieg gegen ein absolutes Schwergewicht (nicht nach Kilogramm, also nicht der lange Kramnik, aber nach Elopunkten), insgesamt 5,5/7, TPR 2888! Alle Fotos von Lennart Ootes via die Turnier-Facebookseite.

 

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Das ist schon einen herzlichen Glückwunsch wert. Das Vereinshaus des Hamburger SK wurde in diesem Jahr 20 Jahre alt – Ein Beitrag von Werner Fischer

 

Vereinshaus - by Ajepbah

Vereinshaus – by Ajepbah

Die Eröffnung im Jahre 1996 war ein Meilenstein in der Historie dieses Traditionsvereins, der zu den ältesten in der Republik gehört. Gegründet am 08. Mai 1830 unter dem Namen „Hamburgische Gesellschaft vereinigter Schachfreunde“ nannte sich dieses Urgestein des Schachsports 1861 in den noch heute geführten Namen Hamburger SK von 1830 um. Nach einer kleinen Episode (1980 – 1988)unter dem Dach des HSV. Ist der HSK seitdem wieder als eigenständiger Schachverein tätig.

 

Durch die Verwirklichung des beachtlichen Vereinshauses in der Fichtestraße (siehe Foto) leistete man einen überragenden Beitrag zur Zukunftssicherung des Klubs. Es ist zwar nicht genau berechenbar, welchen Einfluss diese Maßnahme auf den Spielbetrieb und die Mitgliederentwicklung hatte (und immer noch hat), aber es war schon ein deutlicher Quantensprung. Heute ist das Haus zudem die Heimat der Hamburger Schachschule. Täglich steht in der Fichtestraße Schach auf dem Programm – und das nicht nur für Vereinsmitglieder, sondern auch für Interessierte Gäste. Man kann hier einfach nur so spielen, aber auch fundiertes Schachtraining absolvieren.

 

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